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Warum diskutieren Menschen Quantität vs. Qualität?

Bernhard Gandolf berät eine Klienten

Ich frage: „Meinen Sie damit, der Klient solle sich zwischen schlecht und gut entscheiden?“

Antwort: „Nein, wir arbeiten immer gut.“

Ich: „Meinen Sie, der Klient soll zwischen schnell viel falsch und langsam wenig falsch wählen?“

Antwort: „Nein, wir arbeiten immer richtig.“

Ich: „Dann verstehe ich nicht, worüber wir sprechen. 84% der Einträge in der Datenbank weisen Fehler auf. Adressdaten stehen tlw. im Kommentarfeld. Vor- und Nachname wurden in 26% der Fälle verwechselt. E-Mail-Adressen finden sich in der Spalte Telefonnumer. …“

Antwort: „Ja, wir sollten aber auch die Protokolle binnen zwei Tagen eingeben.“

Dein Nutzen ist unsere Mission. Getreu diesem Motto beraten wir seit 2009 Macher:innen in Unternehmen

Unser Klient ist zurecht verzweifelt. Er gab seinem Dienstleister einen kleinen Zusatzauftrag. Handschriftlich ausgefüllte Techniker-Protokolle sollten die Agenten ins CRM-System übertragen. Das Resultat der Arbeit hat für ihn keinen Wert. Im Gegenteil. Es schadet ihm. Die ohnehin belastete Beziehung zu seinem Dienstleister leidet zusätzlich.

Ich frage mich, warum gestandene Manager weiterhin Quantität vs. Qualität diskutieren?

Am 24. März 2015 erschien als TOP-Thema bei Acquisa Online „Aberglaube Qualität vs. Quanität!“.

1923 erblickt Philip Warren Anderson in Indianapolis, Bundesstaat Indiana in den Vereinigten Staaten von Amerika das Licht der Welt. Der Harvard-Absolvent bekleidet in seiner Karriere Professuren in Cambridge und in Princeton. 1977 erhält er den Nobelpreis für Physik. Kaum bestreitbar: der Mann verfügt über einen unglaublichen Verstand. Schließlich handelt es sich hier um die Crème de la Crème universitärer Forschungs- und Lehrstätten. Seine Botschaft lautet: Quantität ist lediglich eine Dimension von Qualität!

Qualität beschreibt einen Zustand. Quantität hilft, den Zustand mengenmäßig einzugrenzen. Quantität liegt nicht auf derselben Ebene wie Qualität, es spielt nicht in der gleichen Liga. ‚Mehr oder weniger, kürzer oder länger, häufiger oder seltener‘ – dabei handelt es sich um etwas anderes, lediglich um einen Teilaspekt von Qualität. Von etwas umfassenderen. In seinem berühmten Science-Artikel, welcher am 4. August 1972 erscheint, erklärt es Anderson bereits im Titel: ‚More is different‘. Offenbar traut der spätere Nobelpreisträger seinen Fachkollegen wenig zu. Sein Artikel endet mit einem Dialog zweier Größen der Geschichte amerikanischer Literatur. Damit es auch der letzte vermeintlich begriffsstutzige Fachkollege begreifen möge, zitiert er die zwei Autoren:

Fitzgerald: The rich are different from us. – Die Reichen sind anders als wir.

Hemmingway: Yes, they have more money. – Ja, Sie haben mehr Geld. (Anmerkung: Übersetzung des Autors)

Den kompletten Artikel gibt es hier.

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